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Donnerstag, 21. November 2013

Perfect Mirrors



Can you hear them?
The whisp'ring waves
We're in Big Sur -
No need for words now
We sit in silence
The moon's light
in our eyes directly
And we can see
Dark Rivers
through the Milky Way
We're in them
Reflecting -
like perfect mirrors

Do you feel them?
The hawk's wings vim
We watch him flying
No need for words now
We sit in silence
His stern eyes
pierce our minds directly
And we can see
high waters
in far mountains' fold
We're in them
Reflecting:
The perfect mirrors

Can you grasp it?
This true momento
How we are (in) it
Fierce wish to scream
Or are we screaming?
Old worn fears
faced here directly
And we can see
blue dolphins
in wild water's waves
We're with them
Hands touching:
My perfect mirrors

Can you freeze it?
The final sunrise
Where all must end
No room for words now
We part in silence
Our soil scents
exchange skins directly
And we can see
tough currents
in the flux of time
We're in them
Shifting
like liquid mirrors

Can you tell me?
Those perfect mirrors -
What do they show now
I am in Berlin
I sit in silence
The screen's light
hits my face directly
And I can see
white barriers
in every window's pane
I'm in them
Reflected
by empty mirrors







Donnerstag, 11. Juli 2013

I can't pretend

No..no no no no no
Oh no no no no no
Three steps back
back to where the truth ended
and the lie began

- STOP -

Here I am standing
(no wind is blowing, ssshhh, autumnleaves freeze in the air
- no motion, no time)
and my chest is free
and my voice is sharp
and my eyes are clear
and my thought is one
as I cry:
"I am!
I am a Lover!"

A Lover loving like the waves of a storm
drowning every living creature that enters
sucking them down to the ground
where I will burry them deep down
so I can forget them
like those dead insects I was burrying in the backyard
of my parents' house
with small stubby fingers, patting the earth
crying and yearning with big doggish eyes
and hating with all my heart the force
which had killed them
- which was mine.

But how could I forget?
The force of my Love..
Unforgiving and always punishing
me, myself, the world
and them - my objects
- Oh, I am so sorry.
You hear me?
I am so sorry.
What I have done? I destroyed what I thought was no good
and I gained nothing.
I ended journeys only to come back
to nothing
but noone except for me ever knew.
Why didn't I tell?
I wanted to give my life
instead I didn't even manage to
present my Love the shell I had picked at some lonely beach
thinking about him!

I think of my Love
with no ending
cause it is worth it
In fact, I could not invest my time better.





Tom Odell -- Can't Pretend


Love, I have wounds,
Only you can mend, You can mend.
I guess that's love, I can't pretend, Can't pretend.

Feel, my skin is rough, But it can be cleansed, Can be cleansed.
And my arms are tough, But they can be bent, Can be bent.
And I wanna fight, But I can't content.
I guess that's love, I can't pretend, I can't pretend.

Oh feel our bodies grow, And our souls they blend.
Yeah love I hope you know, How much my heart depends.

But I guess that's love I can't pretend, I can't pretend
I guess that's love I can't pretend, I can't pretend.

Oh feel our bodies grow, and our souls they blend.
Yeah love I hope you know, how much my heart depends.

I guess that's love I can't pretend, Ican't pretend,
I guess that's love I can't pretend, I can't pretend.


Sonntag, 21. November 2010

Alles bleibt.

Das ist alles mehr oder minder unerträglich, es ist die große allumfassende Unerträglichkeit. Über einem ist der Himmel und unter einem die Erde und das bleibt so. Alles bleibt.
Der Schmerz bleibt und der Tod bleibt. Die Häuser bleiben und die Straßen bleiben. Die Menschen bleiben. Die Elektrizität bleibt und Handys beiben, alte Telefonnummern, neue Telefonnummern, sie bleiben. Pro7 und der WDR bleibt. Manchmal wird Cola zu Pepsi. Die Bäume bleiben und die Ringbahn bleibt, leere Fabrikgebäude bleiben, und Straßenlaternen. Filme von Andrzej Zulawski bleiben und Lars von Triers Antichrist bleibt. Gaspar Noé sagt: "Enter the Void" und die Leere bleibt. Dann hört sie auf und fängt wieder an. Sie bleibt.
Und ich bleibe. Heute hier und morgen da, bei diesem und bei jenem, mit jenem und sellen. Der Sekt bleibt. Der Whiskey bleibt. Zigaretten bleiben. Myspace muss gehen. Aber Facebook bleibt. Blinkende Fensterchen am Bildschirmrand bleiben: "Hallo, wie geht's?" Smileys bleiben. Fröhliche Smileys, traurige Smileys, Zungerausstreck-Smileys, wütende Smileys. :sad: :happy: :kiss: :wave: :bla: Blablabla.
Gestern bleibt und vorgestern auch. Vor vier Jahren bleibt, damals bleibt, sogar als-ich-zwei-war bleibt. Fotos bleiben, Bücher bleiben, Emails bleiben, avi-Dateien bleiben, Wichseflecken bleiben, Leberflecken bleiben, Runzeln bleiben, Fettzellen bleiben, Hanfrückstände bleiben, Dellen bleiben, Atommüll bleibt. Nur Rolf Dieter Brinkmann macht weiter, aber der ist schon tot.
Alles bleibt. Sogar das Nichts. Und die Liebe. Aber wer will die haben? Die Müllmänner bleiben, die Zeitarbeiter bleiben, Hugo-Boss-Anzüge bleiben, das Lacostekrokodil bleibt, Flugzeuge bleiben, Abgase bleiben, tote Tierarten bleiben, mutierte Viren bleiben, der Zettel an der Wand bleibt: "And what are you gonna do about it?" Das Schweigen bleibt. In kleinen Räumen und großen Räumen, in Hohlräumen, in Hallen, auf Plätzen, in Kellern, auf Friedhöfen, in Köpfen, in Körpern, auf Radiosendern, in Smalltalks; es bleibt. Das Schweigen bleibt.













Freitag, 22. Oktober 2010

Mein Aquarium

Es war dunkel und ich hatte Angst,
ich rauchte zwei Zigaretten hintereinander:
Nervenzittern garantiert
Überstrapazierte kognitive Wahrnehmung
vom Nikotin,
das durch mich zitteraalte
und mich zum Neunauge machte;
Gesteigerte Realität:
Die Strähnen, die ihm ins Gesicht fielen
und das Licht, das sich darin reflektierte
wie ein Flackern über meinen Augen, das den Puls taktierte,
bis der Rauch es erstickte,
Stille.
Aufgewühlter Staub in meinem Aquarium:
Nur zwei Fische waren im Raum.
Ein blass-rosaner Höhlensamler, Du,
und das starre Neunauge. Ich..

..hing unbeweglich in der Zeit
und sah geradeaus,
ich spürte die Schwere meines Körpers.
die sich gegen die Leichtigkeit stemmte,
die mich zu dir tragen wollte,
damit alles wieder so wäre
wie es NICHT IST!
"Dies ist Wasser -
DIES IST WASSER",
und meine Kiemen
tanzten den immergleichen Tanz des Lebens
und glitten hypnotisch auf und ab
im Strudel des Hazweios,
im Sog der Physik,
so will man meinen,
doch der Schein trügt:
Jetzt sondert mein Zittern,
- outravenös durch das Integument -
durchsichtige Wellen in den Raum,
erzeugt eine Strömung im Aquarium;
Schlieren bilden sich und tasten sich
suchend die schwebenden Partikel entlang,
bis sie endlich den Höhlensamler erreichen
und sanft zu umfassen versuchen..
Aber er stöbert blind am Boden
auf der Suche nach Nahrung
und verschwindet in einer Wolke aus Staub.

Als er wieder auftaucht
war das Neunauge verschwunden.
Wasser gibt es überall.


  .... - Blick aus dem Real Fishfäng-Aquarium - ....





Donnerstag, 26. August 2010

SAA-Syndrome (Self-Alienation-Anankasm)

Loving you was not my choice.
It was just who I am.
Which forces me right now
to not be who I am
but choose Another
become Another
be Another.

Be Another.
Every day and every moment,
every Every and every Any:
Ad Infinitum Another.
The ultimate Ueber-other!

In fact I'm so a Nother,
no Nihilist is notherer!
I'm the upanotherst
A-double-no-no-nother
and my personal Ad-Aware-Another:

I kill Myself to safe Mynother
become Mynother
be Mynother
hate Mynother.




Freitag, 13. August 2010

Die fünf Maximen des Neuen Menschen

1. Nimm dich selbst nicht persönlich
Sei ein Charakterchamäleon. Früher einmal war es eine Untugend unstet zu sein, heute ist das Unstete evolutionär in deinen Genen verankert, damit du überleben kannst.

2. Glaube nicht an dich selbst
Du bist niemals derselbe und bleibst nicht, was du bist. Vertraue nicht, wenn du dir selbst nicht trauen kannst.

3. Nimm nicht den Mittelweg, nimm beides
Hör auf, dich entscheiden zu wollen, denn du kannst es nicht. Die Evolution hat dir diese Gabe zu deinem eigenen Vorteil genommen, du bist ein Entscheidungskrüppel und damit steht dir endlich alles offen.

4. Hör auf deine inneren Stimmen
Du sollst dich nicht mehr auf nur eine Stimme beschränken, höre dem ganzen Chorus zu, denn sie alle haben eine Stimme; deine Moral, die Gesellschaft, dein Narzissmus, deine Liebe, deine Angst, deine Hoffnung, dein Nihilismus, dein Intellekt, dein Wille, dein Sein – also lerne zu dirigieren. Der Einsatz ist entscheidend, aber nie richtig, denn es gibt kein falsch.

5. Bleib allein
Minus plus Minus bleibt Minus und ein Vampir, der einen Vampir konsumiert, stirbt. Dagegen bist du machtlos.

Mittwoch, 11. August 2010

Gottes Zwielicht


Der Schnaps in ihm pulsiert
und das Licht bricht sich
schillernd
in ihren geweiteten Pupillen,
während sie den Raum durchdringen
und die Zeit durchdringen,
sie durchdringen sich und fühlen,
wie die Liebesseuche frisst und frisst.

Sie zieht ihn zu sich herein
in ihren Menschenkäfig
und lutscht seine Finger
zwischen den rostigen Gitterstäben
hindurch
zieht sie ihn zu sich herein.

Er darf ihre Augäpfel streicheln,
nur er allein,
die letzte unberührte Stelle,
und da - säuerlich aus den Poren - 
bricht gellend 
die grelle Galle der Liebe.

Freitag, 30. Juli 2010

In(spi-)(filt-)ration

In(spi-)(filt-)ration

Wir fressen.
Wir fressen und fressen und fressen
all die Worte in uns hinein,
die wir zum Leben brauchen.
Wir fressen Informationen und fressen Stimmen.
Wir fressen Musik und schreiende Werbespots.
Wir fressen hohe Wolkenkratzer und leere Fensterläden
(wovon uns schlecht wird)
Wir fressen Kleingedrucktes und Namen und Daten und Dichter und Denker,
große Männer, die wie Obelisken in den Himmel ragen,
und Etiketten von leeren Flaschen und vollen Tablettenschachteln
damit uns nicht mehr schlecht wird.

Alles  spricht  zu  uns .

Aber je besser wir lernen zuzuhören,
desto leiser wird unsere eigene Stimme
bis sie nur noch ein Echo ist
und wir sie schließlich gar nicht mehr hören.


Montag, 17. Mai 2010

G-Prozac

Da war sie wieder.
Die Leere.
Was fängt man mit sich an, wenn man nichts ist.
Wenn alle Identität fort ist und nichts übrig bleibt von dem,
was man glaubte (gewesen) zu sein.
Man lächelt. Eine Muskelbewegung.
Man weint. Salziges Wasser auf der Haut.
Tränendrüsen. Biochemie. Kleider. Nacktheit. Brechreiz. Kotzen. Sex.
Alles ein Konstrukt. Nichts ist wirklich da.

Man rennt auf die offene Straße und blickt sich um.
Die Gesichter der anderen Menschen.
So helft doch! Seht ihr nicht, ich brauche euch!
Gebt doch ein Stückchen Wirklichkeit!
..Oder die Schwärze wird gewinnen.

Man winselt innerlich vor Angst.
Man spürt es kommen.
Man ahnt es hinter den fremden Gesichtern,
das Nichts.
Grausamstes Wort auf Erden.
Einzige Wahrheit
hinter all den anderen Wörtern.
Einziges Gesicht, das bleibt:
Eine entstellte Fratze der Apathie.

Freunde werden zu Gespenstern
und sanfte Bande zu geißelnden Ketten.
Und die Freiheit nagt sich
durch hängende Schultern
in enge Brustkörbe hinein.

Die Worte
gesellschaft nähe substanz wärme,
niemand alles wir du ich,
sind nichts mehr weiter
außer ein großes ganzes Nichts und Nichts und wieder..

Ja, was?
Wir reden und reden und reden.
Und trotzdem schweigt sie uns an.
Denn die Erkenntnis der Leere kennt keine Worte.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Prädestiniert

Eigentlich ganz einfach.

Wenn man davon ausgeht, dass alle Menschen lieben können, aber nur die, die sich selbst lieben und ich jedoch weiter keinen liebe, außer den, der sich selbst nicht liebt, dann wird plötzlich einiges klar.

Die Herausforderung, verstümmelte Antinomien zu lieben, nehme ich an.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

He just wants something he can never have..

Wider dem Glauben wollen
 
Der Glaube ist die Schöpfungskraft der Menschen und ihr Werkzeug, um sich eine Existenzberechtigung zu bauen. Dabei ist es egal, woran sie glauben. Sei es an die heilige Dreifaltigkeit von dir zu mir zu uns, sei es an die Macht klingender Tasten und schwingender Saiten, sei es an die Sprache, sei es an das Höchste und Abstrakteste aller Wesen, die Arbeit oder das Adrenalin.
(You make this all go away)
Sogar die, die ans Nichtglauben glauben, können um den Preis des Alleinseins vollkommen werden.
(I just want something I can never have)
Dekonstruiere also deinen Willen
(This thing is slowly taking me apart)
und kreiere dich selbst, sonst besiegt dich ein Wille
(I'm down to just one thing)
und du hast verloren.

(I'm starting to scare myself) 

Mittwoch, 4. November 2009

Abschaum II

Maus und Maus

Ich bleib morgens liegen und
lausche seiner Schritte,
wie er im Haus umgeht,
wie es täglich seine Sitte.
Er klaubt die Gläser auf und
hält die Nase rein,
Vater scheint heute morgen ganz
gut gelaunt zu sein.
Schließlich klirrt und kracht es nicht,
selbst ist er ganz still,
kein Gebrüll, kein Keuchen -
nur die Lungen rasseln wild.

Die Luft ist fahl und dick
unter Stinkeschwaden und
trotzdem wag ich nicht
durchzuatmen,
lieg einfach nur ganz still
auf dem Laken,
doch im Kopf da dröhnt es laut:
Vater, geh doch schlafen!

Er streift die Gardinen und
es knistert trocken.
Das Weiß längst vergilbt
vom vielen Stubenhocken.
Jetzt beginnt er doch und
fängt an zu lall'n:
Die Grapscherei käm die Damen noch
teuer zu zahl'n.
Und schon poltern die Dielen,
Körper kracht auf Holz,
etwas wird zerrissen
und Vater brüllt vor Zorn.

Mir ist heiß, ich schwitze
und doch vergrab ich mich 
tiefer in die Kissen, 
sonst bemerkt er mich.
Keinen Mucks, bloß still jetzt
Gleich ist es vorbei,
Vater röchelnd auf den Dielen,
würgt an seinem Brei.

Etwas schleift jetzt schüchtern 
mit kleinem Schritt einher,
meine Schwester und ihr Bello
stehen plötzlich in der Tür.
Ihr dünnes Stimmchen so
schüchtern und leise:
- Bruder, nur heute..
- Hau ab, verdammte scheiße!
Es ächzt und stöhnt jetzt
aus dem Nebenzimmer.
Mein panisches Flüstern
wird zu Vaters Gewimmer.
Etwas richtet sich auf und
kommt herüber,
meine Schwester erschrickt
und rennt ins Zimmer gegenüber.

Für einen Moment dann
treff ich diesen Blick
unter strähnigem Haar,
der mir sonst auswich,
eines Mannes, gebrochen,
der stets verloren hat,
Schach matt - aus, vorbei!
- Bitte nicht, Papa.

Und während er sich dann noch
langsam umdreht
und mit tapsigen Schritten ins
andre Zimmer geht,
brennt mir die Netzhaut
vom stierenden Starren,
mein Brustkorb schwillt an
nach dem langen Verharren.

Die Tür fällt ins Schloss
das Wimmern verebbt,
ich atme kurz aus
und verlass mein Versteck,
kippe noch schnell
Vaters Gläser weg
In den Bauch für den Rausch,
das Spiel heißt Maus und Maus.

Dienstag, 3. November 2009

Abschaum I


Nachts am Rosi

Ich spring aufs Geländer und
stampf ihm ins Gesicht
Und unter all dem Blut seh ich
wie er sich erbricht
Ich lach ganz laut
schließlich war er nur ein Fremder
und trotzdem hab ich heut
sein Weltbild verändert.

Getan hat er nichts
aber ihr müsst schon verstehn
so Typen wie der sind doch nicht anzusehn
Kragenmann, Honigkopf, Zukunftsverheißer
Eines Tages sind's solche, die mich dann verscheißern.

Also lass ich alles raus
solange es noch geht
Die ganze Wut im Bauch
wird dann zu Schall und Rauch.
Wenn Mama nachts weint
gedenk ich gerne seiner Fresse
seiner aufgeplatzten Lippen
dieser klebrigdunklen Nässe.

Dann kann auch ich mal
für Sekunden schnell vergessen
den ganzen Saustaat
an dem mein Leben ist bemessen
das ganze Grau
das mich ja doch niemals belehrt
Bis hierher - nicht weiter, Aus!
Für Assis gibts nicht mehr.

Ihr nennt mich Abschaum
Wer gibt euch das Recht?
Eure Solidarität ist schließlich auch nicht echt
Hinter all euren Lügen, ein Riesenhaufen Dreck
Schaut in den Spiegel - wer schaut als erstes weg?

Donnerstag, 13. August 2009



If I tell you to step away
You are getting closer
If I ask you not to breathe my air
You force your exhalation into my lungs
If I tell you softly "There is no chance.."
You are taking my whispers as a granting
And when I push you
You think it's a love confession

There is never gonna be a You and Me
So swallow down your soul again
I do not want to see it
Nude, naked, bare
Like a fleshy foetus laid down to my feet
Helpless and vulnerable
With little fists grasping into the air
Which I have nothing to hold on to

Your weakness disgusts me

If I smash your face into a nearby window
You turn your bloody smile upon me
And between your smashed out teeth your tongue says sweetly
"I love you"
And I just want to climb up the wall
And hide in darkest corners
Because you bring out the worst in me

So please just stay away
Or I will have to kill your soul
Over and over and all over again
Until your pride is a shattered mirror
Your self-esteem a rotten empty shell
You are a slave to your obsession
And you burn in the personal hell you have created

But I know
And now I watch you from a distance
Bading in ignorance
Being the queen of stone you are so desperately seeking for

But I wonder
what's that all got to do with me actually....?

Dienstag, 17. März 2009

Inspired II? (Oder: Ode an Serax)


Lithium
Oh tranquilire
Mir die Sinne
Hinab in die Hölle
Ich venire

Leben ist für andere
Ich schau lieber
den Sternen
beim Sterben zu
Ein Reich der Stille
Ego Et Tu

Glanz glänzt jetzt im Außen
Aus mir schaut die Ruh
Oh ewige Stille
Just Ego Con Tu

Verrat ist Tabu
Und Tauben verrotten
Auf den Straßen
In den Herzen

Fass mich an
Ich bin gar nicht da
Ich tanz mit den Sternen
Halleluja

Sonntag, 15. März 2009

Inspired ? (Oder: Ode an Electro-Parties)

Cinky cinky wanky
Dancy dancy dancy

Wakka Wakka Shugga
Ba buu Baba ba Bubba

Keep on dancing, suga'puppa
Dance your mind away
Honeyhasihäschen, schnupf dein Näschen
Dance your fucking pain away
Blow the powder up your brain

Lass die Haare fliegen, Babe
Kreis die Hüften
Dance your mind away
Scheiß auf alle
Reit dich dann
in den nackten Spaß hinein
Ye' fuck the pain away

Ba Buuu Babaaaa
Ta tüüü Tata
Die Realität ist wieder daaa
Kotz dich aus, mein Mädchen
Das wird schon wieder
Und falls nicht, dann..

Cinky cinky wanky
Dancy dancy dancy

Donnerstag, 5. März 2009

Ode to W. S. Burroughs


To William S. Burroughs and his last journal-entry which to me is worth as much as one of those days, empty and rotten due to 'the most natural painkiller':

„Love? What is it? Most natural painkiller what there is. LOVE.“


Most Natural Paininflicter 
You
The Heartripper
I salute you
while salty confessions
run down my red scratched cheeks

You
I was calling You
Your name like the Saviour's on my lips
I knew You'd answer
at first
Only to run away
when recognition would finally dawn upon Me
Or was it actually coming onto You?

You
Maskwearer
You
Selfdenier
Allowing Yourself to drown in amber liquid
A Mosquito in a yellow stone
Liquids swirling around
Frozen to a picture of misery for eternity
But still stinging and sharp
Your weapon of ignorance
Against the world outside of Your prison

I
Caught up in the same old picture
Frame's the same,
only the colours have changed
Walking down some empty streets
Smoking and spitting
Until all Your poison
Is nothing
But an invisible trace
Left behind Me
And ahead of Me
Always guiding Me...

Sonntag, 30. November 2008

Leer geschrieben

Jetzt ist es alles raus
Aus dem Kopf weg, aus dem Bauch
Die Buchstaben sind ein gekotztes Geständnis
Ich höre ihm zu
Aus Gewohnheit, ohne Verständnis.

Die Stunden nehmen weiter ihren Lauf
Ich schaue ihnen zu
tagein, tagaus.

Die Menschen richten Worte an mich
Wie Gedankenexhibitionisten betragen sie sich
Ich spüre sie nicht.

Stattdessen
schaut mein Blick nach Innen
Mit Kalkühl und Bewusstsein
such ich
nach dem Feuer, dem Licht
nach Träumen, nach Hoffnung
- Nicht, nichts, nichts -
Nach dem Ende des Tunnels
Ich weiß
es wird kommen
Ein Inferno der Gefühle
An dem die Welt zerbricht
Aber jetzt ist da Leere
Nichts. Nichts. Nichts.

 Dynamik Trägheit
Kraft Ohnmacht
 Post Moderne
Der Äther die Sterne

Re Evolution
Wir lebten schon
Was stirbt, wird geboren
Wir folgen dem Strom.


Re Kapitulieren
Wir kriechen auf allen Vieren
und winden uns im Dreck
 Um später zu triumphieren
So steht's geschrieben.

Re Konstrukte
Nackte Gebeine der Äquadukte
Inkastädte als konstruierte Kalender
die leise starben, als die Zeit sie verschluckte
Und doch weiter leben als moderne Produkte.

Hora und Rehora
Jede Stunde reinkarniert sich
und war schon einmal da
Nur mit falschem Gesicht
Jetzt seh ich dich klar.

Ich habe keine Angst mehr vor deiner Leere
Die Leichtigkeit folgt stets auf die die Schwere
Du folgst wie alles nur deinem Lauf
Und ich ertrage dich, tagein tagaus.

Und erfährst du dann endlich die Wende
Umarm ich dich nicht

Auch sie hat ein Ende.

Freitag, 21. November 2008

Den Stillstand ertragen. Das Jetzt und Hier
Nicht weiter fragen. Einfach nur hier
Der Atem ein Uhrwerk
Das Herz wie ein Pendel
Die Gedanken ein Kreis
Ohne Ziel. Ohne Wandel.

Den Stillstand ertragen
Er breitet sich aus
Ein schwarzes Gewand über der Zeit
Dunkel, wogend und unendlich weit
Heraus kriecht die Seele
Sie ringt, keucht nach Atem
Will weiter leben, kann nicht mehr warten
Reckt dünne Ärmchen in gähnende Leere
Kriegt nichts zu fassen
Fällt zurück in die Schwere

Den Stillstand ertragen. Das Jetzt und Hier
Was war ist gewesen
Was kommt wird geschehen
Nicht weiter fragen
Soll die Erde sich drehen
Wie der Kreis der Gedanken
So sinnlos und schön
Wie ein tanzendes Mädchen
Auf blutroten Zehen.